Wir blieben den restlichen Tag auf der Matratze liegen. Eng umschlungen. Wir küssten und liebten uns und hatten weder Hunger, noch das Bedürfnis aufzustehen. Wir hatten beide das Gefühl jeden Moment, jede Sekunde miteinander einfangen zu müssen. Noch Jahre später erinnere ich mich an diesen Tag, in genau diesem Zelt, auf diesen Matratzen, in diesem Moment. Wir hatten wahnsinnig guten Sex aber es lag auch immer eine Traurigkeit in unseren Blicken. Es fühlte sich wieder an wie der Himmel mit Marcus. Eine friedliche Parallelwelt und ich hatte Angst, würden wir das Zelt verlassen, würde die Realität wieder auf uns einstürzen, unsere friedliche Ruhe begraben. Da klingelte die Kuhglocke, die neben dem Zelteingang hing und ich Arvid zog sich seufzend seine Unterhose und eine Short an. „Ich schau Mal wer das ist. Wickel dich bitte in die Decke okay?" Ich schlang mir die Decke fest um den Oberkörper. Er zog die Zeltplane zur Seite und zu meiner Erleichterung hörte ich nur die Stimmen von ...