Kapitel einundreißig
„Bist du etwa nervös meine süße", lachte er und küsste sanft meine Stirn. Wir standen in unserem mit rosa und weißen Blumen geschmückten Zelt vor den zwei Matratzen und mein Herz schlug mir bis zum Hals.
„Irgendwie schon", gab ich peinlich berührt zu und blickte zu Boden.
„Irgendwie schon", gab ich peinlich berührt zu und blickte zu Boden.
Er drückte fest meine Hand und sagte: „Komm wir sind beide noch die gleichen wie gestern. Medina und Arvid und wir hatten schon oft...du weißt schon..."
Ich seufzte und zog schon einmal meine hohen Schuhe aus:„Schon mein Schatz aber das ist die Hochzeitsnacht. Nach einer Verbindung. Das ist doch etwas besonderes."
Er drückte mich ohne eine Antwort eng an sich und küsste mich drängend auf den Mund. Außer Atem lösten wir uns voneinander.
„Willst du jetzt immer noch so viel reden?", keuchte er und ich schüttelte zitternd meinen Kopf.
Eng umschlungen fielen wir auf die Matratze und ich ließ mich fallen wie noch niemals zuvor.
Ich teile hier jetzt nicht so viele Informationen, da es sonst nicht jugendfrei wäre...aber ich sag Mal...es war noch besser als vor der Verbindung!
Am nächsten Morgen erwachte ich überglücklich und kuschelte mich eng an meinen EHEMANN.
Hach er war jetzt tatsächlich mein Mann 😍
Langsam schlug er seine dunklen Augen auf und wir blickten und ein paar Minuten einfach nur glücklich an.
„Guten Morgen meine süße", flüsterte er mit rauer Stimme und ein angenehmes schaudern lief über meinen Körper. Wie gerne hätte ich noch Mal...(oh Gott dieses Kapitel wäre sonst echt ab 18 😄)
Er zog mich eng an seine nackte, muskulöse Brust und ich kuschelte mich glücklich an ihn.
Da plötzlich wurde sein Gesicht ernst und er räusperte sich.
Verwundert fragte ich:„Was gibt es Schatz?"
„Ich...ich weiß es ist kein schöner Moment, aber immer noch besser als gestern...ich muss mit dir über meine Arbeit reden... ich...ich...", stotterte er und vergrub kurz sein Gesicht im Kissen bevor er mit verstrubbelten Haaren wieder auftauchte.
Fest presste er das Kissen an seine Brust und wir setzten uns beide auf.
Ich beruhigte ihn und griff nach seiner Hand: „Okay komm du kannst mir alles sagen was dir einfällt Arvid."
Er holte tief Luft und sagte dann das schlimmste was ich in diesem Moment hätte hören können: „Kurz gesagt. Ich muss noch in der Nacht vom Abschlussball zum Einsatz."
Eine Welt brach für mich in diesem Moment zusammen und meine Hände begannen zu zittern. Ich konnte es nicht fassen! In einer Woche? Nein das konnte nicht wahr sein. Sie konnten uns jetzt nicht trennen! Nicht jetzt! Eine Träne rann meine Wange hinunter während ich zitternd auf meine Hände starrte.
Mit ungeschickten Bewegungen griff Arvid in sein Jacket, es lag neben der Matratze, und gab mir einen Umschlag.
„Das...das ist der Einzugsbefehl von Kamit... ich...ich...irgendwie schaffen wir das meine hübsche Frau", sagte er mit bebender Stimme.
Wir saßen und beide wortlos gegenüber. Zwischen uns lag der unheilverkündende Umschlag. Wieder hatte uns Kamit voll in ihrer Hand.
Wir beide noch nackt von unserer Hochzeitsnacht hatten gerade über...naja Sex nachgedacht und Knall Boom war unsere Welt wieder kurz davor in Trümmern zu liegen.
„Wie lange wirst du weg sein? Wo wirst du sein?", fragte ich mit überraschend gefasster Stimme.
Er strich sich verschwitzte Strähnen aus der Stirn und verschränkte seine Arme vor der Brust.
„Sicher drei Monate. In...", er holte tief Luft und fasste schon wieder an seine Stirn, das tat er immer wenn er unsicher war, „In...in Afghanistan werde ich sein..."
Ich schluchzte kurz auf und wischte mir über die Augen.
„Ach...ach Schatz...ich...Gott es tut mir so leid in was du hier geraten bist..." Er umarmte mich fest und zog mich eng an seinen nackten Körper. Wir legten uns wieder auf unser Bettenlager aber diesmal ging es darum, dass wir möglichst viel Körperkontakt haben wollten. Wir wollten uns nie wieder los lassen. Nie nie wieder.
„Wie gerne wäre ich mit dir in einer normalen Welt ohne Dayas. Ohne Verbindung", flüsterte er und die Tränen rannen mir über die Wangen auf seine Brust.

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