Kapitel dreizehn
Nach dem Gespräch mit Clarissa zeigte sie mir das Dorf. Wir liefen enge Wege zwischen den Zelten entlang und trafen auf viele Kinder und fröhliche Dayas und Menschen. Sie alle trugen Kleidung aus bunten, natürlichen Stoffe und die Frauen und Mädchen hatten Perlen in ihre Haare geflochten. Jede Familie hatte anscheinend ein eigenes Zelt und konnte es nach eigenen Wünschen gestalten. Es gab neben der Krankenstation noch eine Schule, Handwerker, eine Küche und eine feste Scheune aus Holz in der jede Menge Lebensmittel gelagert wurden. Hauptlebensmittel waren aber Fische die täglich gefangen wurden. Nach dem kleinen Rundgang durch das Dorf verabschiedete ich mich und ging zu Medina zurück. „Wir freuen uns, dass ihr hier seit. Lebt euch gut ein", meinte Clarissa noch während ich mich schon umdrehte, „Capian zeigt euch dann euer Zelt. Ruht euch erst Mal aus." Ich nickte und stapfte zu dem Krankenzelt zurück. Medina wirkte jetzt ganz ruhig und zufrieden. Sie schlief zur ...