Arvid, mein kleiner Bruder, sah so glücklich aus mit Medina. Sie verließen Hand in Hand als erste das Zelt und führten die Gesellschaft zu einer großen, freien Wiese mit Tischen, Laternen, bunten Lichtern und Blumendekoration. Es war so natürlich wie die Zeremonie und mir fehlte das prunkvolle einer Verbindung in meiner Gemeinschaft. Das offizielle. Aber zu Medina passte es ehrlich gesagt besser. „Sie wäre mit mir nicht glücklich geworden", begann ich ein Gespräch mit meiner geliebten Maja. Wir saßen an einem der runden Tische und warteten auf den ersten Gang des Menüs. In der Hand hielt ich mein zweites Glas Weißwein. „Vermutlich", antwortete Maja und lächelte schief, „Deswegen ist es doch gut, dass sie mit Arvid ihre perfekte Zukunft und du mit mir deine hast." Ich nickte nachdenklich und nahm noch einen großen Schluck Wein. „Es ist nur so. In den letzten 7 Monaten hat sich unser ganzes Leben verändert." „Ich weiß mein wundervoller Schatz aber für mich ist das b...