Kapitel neun


Wir packten die kommenden Tage langsam alles in Kisten und Taschen. Wie ließen uns aber dabei viel Zeit und genossen die Natur und uns herum. Ich telefonierte viel mit meinen Freunden in der Schule und versprach Eva trotzdem zu ihrem Abschlussball zu kommen. Es war mir und ihr so unglaublich wichtig dort dabei zu sein. Es sollte auch eine Gedenkveranstaltung für Marcus sein. 
Arvid hatte jedoch Bedenken:„Lucas wird auch dort sein. Er geht sicher mit Maja hin! Was ist wenn sie uns eine Falle stellen!" Er packte mich fest an den Schultern und ich legte beruhigend meine Hände auf seine Brust.
„Es wird uns nichts passieren. Sie wollen keinen Kampf in einer Schule." Er nickte aber wirkte immer noch besorgt.

Erst einmal würden wir aber zu einer Gemeinschaft in Dänemark fahren und schauen ob wir dort Unterschlupf bekommen könnten. Mir ging es aktuell auch gesundheitlich nicht so gut. Hatte Husten und Schnupfen durch das ständig wechselnde Wetter und die Feuchtigkeit in der Höhle. Ab und zu kamen noch Fieber und Übelkeit dazu. Die Unsicherheit und Anspannung zerrte auch an Arvid und wir hoffen beide auf ein bisschen Pause.

Endlich war es also so weit und wir luden alles in unseren geliehenen SUV. Ich war schon gespannt wie so eine Gemeinschaft aussehen könnte. 
Arvid drückte mich noch Mal ganz fest an sich und flüsterte: „So krass wir sind schon mehr als 2 Monate unterwegs mein Schatz. Ich liebe dich so sehr."

Wir fuhren etwa zwei Stunden bis wir Pause in einem Rasthof machten. 
Wir fuhren auf den Parkplatz und sahen schon uns sehr vertraute schwarze Autos.
 „Keine Angst sie dürfen uns nichts tun", flüsterte Arvid uns parkte ruhig bei einem Parkplatz. 


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